Gefunden beim guten caschy muss ich heute mal ein Video posten was nichts mit Dubai zu tun hat, aber aufgrund der derzeitigen Lage in Deutschland muss dieses sensationelle „Aufklaerungsvideo“ einfach gezeigt und verteilt werden. Denn was is in Deutschland derzeit passiert ist einfach gegen die Grundrechte eines jeden in unserem Staat und nicht mehr haltbar. SSchaeuble muss dringenst weg.
So langsam tritt hier der Sommer ein und somit erwache auch ich aus dem Winterschlaf. Ich werde in naher Zukunft wieder regelmaessig bloggen und auch den Blog umziehen um an Flexibilitaet zu wachsen. Dazu aber naeheres in den kommenden Tagen. Derweil arbeite ich noch am neuen Blog und letzte Feinheiten werden angepasst. Adresse werde ich natuerlich zu gegebener Zeit anpassen.
Heute haben wir erstmalig die 40 Celsius Marke geknackt. Aber in Deutschland ist ja auch schoenes Wetter. ;)
Ich berichtete ja bereits letztes Jahr von meinem Zusammentreffen mit zwei Fussballern, die sich mit ihrer Mannschaft in Dubai niedergelassen haben. Das waren damals Thomas Hitzelsberger und Yildiray Bastürk.
Auch dieses Jahr halten sich wieder deutsche Fussballmannschaften in Dubai auf. Das ist der FC Bayern Muenchen (Trainingslager) und der Hamburger SV. Beiden Teams kann ich nicht viel abgewinnen und dennoch ist man froh, wenn man sie hier antrifft. Das Bild mit Bayern Manager Uli Hoenes kann ich hier leider nicht veroeffentlichen, da ich ihn im thailaendischen Massagesalon antraf. Ich glaube er wuerde mir das uebel nehmen. Mehr noch meine Mutter, die mich dafuer sicherlich aus der Familie ausstossen wuerde. ;)
Der Hamburger SV tritt hier zu einem Freundschaftsspiel an. Gegen keine geringere Mannschaft als den 17maligen, italinischen Meister – AC Mailand. Karten hatte ich bereits, musste sie aber leider abtreten, weil ich morgen recht kurzfristig nach Deutschland fliege. Schade eigentlich. Dennoch hat es sich ein Vertreter des AC Mailand nicht nehmen lassen um sich mit zu unterhalten.
Kein geringerer als Paolo Maldini! Einer der wohl groessten Spielers der Squadra Azzurri aller Zeiten. Wir plauschten ueber die taktischen Finessen im italienischen Spitzenclub und ueber den unverdienten italienischen Sieg ueber uns 2006. Er war meiner Meinung, dass Materazzi auf Lebenszeit gesperrt werden sollte und wir im Nachhinein den WM Titel verdient gehabt haetten.
Und so war es wirklich: Ich schlendere gerade durch die Mall of the Emirates um meine letzten Einkaeufe fuer Deutschland zu erledigen (Pullover fuer die -100C) und Zahnpasta. Da erkenne ich ihn doch glatt am Suessigkeitenstand mit einigen seiner italinischen Mannschaftskollegen. Zeit hatte er kaum und anscheinend war ich auch der einzige der ihn erkannte. Also entschloss er sich kurz zu einem Handyfoto und haute dann auch ab. Wie man am Bild wohl auch erkennt, hatte er wohl keine Lust auf ein deutsches Groupie. EGAL! Ich hab mein Bild und traf Maldini. In einer Einkaufspassage. HEHE!
Ihr koennt euch doch sicher noch alle an das huebsche, saubere, rote Auto erinnern, welches bei mir einen bleiben Eindruck hinterlies mit der Scheibenaufschrift „I WISH MY GIRLFRIEND WAS THIS DIRTY !!!“. Einige Tage spaeter war das vierraedrige Gefaehrt aber nicht mehr an seinem Platz und ich dachte es verloren zu haben. Es ist wieder aufgetaucht. Zwischenzeitlich wohl gewaschen und umgeparkt. 250m weiter die Strasse entlang stand es nun. Aber wieder dreckig. Ziemlich.
Die Ordnungshueter haben wohl auch genug von dem Halter des Schnuggelchen und verpassten ihm ein Ticket der etwas anderen Art. Strafe muss er/sie noch nicht zahlen. Dafuer aber weg, schnell.
- Klick mich fuer Vergroesserung -
Wer des Englischen nicht ganz so maechtig ist, hier einmal eine etwas grobe Uebersetzung:
Beweg deine haessliche Drecksschleuder von hier, da es die Ansicht und die Schoenheit der Stadt entstellt. Solltest du Penner der Aufforderung nicht nachkommen, werden wir es auf den Schrottplatz befoerdern und desweiteren, bei Nichtabholung, versteigern. Ausserdem uebernehmen wir keine Haftung falls etwas aus dem Auto geklaut wird oder es kaputt geht.
Arschkarte.
Einiges war jetzt ein wenig harsch, dennoch steht es da so.
Ausgestellt vom „Waste Management Department“. HAHAHA!
Datt glaubt mir doch wieder keiner in Deutschland…
Gott sei Dank – es gibt eine neue Shopping Mall in Dubai. Das groeszte Einkaufszentrum der Welt, gelegen neben dem groeszten Gebaeude der Welt, hat letzte Woche still und leise seine Toerchen geoeffnet. Still und leise weil – WIEDER MAL NUR 50% DER MALL TERMINGERECHT FERTIG GEWORDEN IST!!! Es gab also eine so genannte Soft Opening, ohne groszes Zeremoniell und Klimbim. Das haelt das Volk (also auch mich) dennoch nicht davon ab, dem neuen Einkaufstempel schon jetzt einen Besuch abzustatten.
So staut sich der Verkehr zur Einfahrt des Dubai Mall Parkhauses fast bis Abu Dhabi zurueck. Sonst haelt sich doch auch niemand in Dubai an Verkehrsregeln, warum also ausgerechnet jetzt – frage ich mich, ueberhole die endlos lange Schlange auf der linken Spur und schere vor der Einfahrt zum Parkhaus wieder ein. Ein Groszteil des Parkhauses ist „still under construction“, die Haelfte der Shops ist noch verbarrikadiert (Opening Soon), alles riecht noch nach frischer Farbe und als ich beim Verlassen des WC versehentlich falsch abgebogen bin, bin ich aus einer noch unfertigen Wand – quasi David Copperfield-maeszig – durch ein Loch wundersam in die Shoppingatmosphaere wieder eingetreten.
Statisten, die aussehen wie Bauarbeiter, hantieren hier und da mit Werkzeug herum, damit auch ja nicht der Eindruck entsteht, man arbeite nicht an der Fertigstellung der Mall. Alles sehr authentisch gemacht, muss ich sagen.
Wir stehen erstmal ein wenig verloren in der insgesamt 1.100.000 m² groszen, 20 Milliarden USD teuren Dubai Mall. Man koennte wirklich einen Film drehen ueber die „1001 verschiedene Gesichtsausdruecke des Staunens“ – einfach vor der Rolltreppe, die vom Parkhaus hoch in die Mall fuehrt, warten und Leute beobachten.
Wir wenden uns zunaechst dem Ice Rink – eine Eisflaeche von Olympiaausmaszen – zu. Dann geht’s weiter zum weltweit groeszten Aquarium. Auch der groeszte Tierschuetzer wird zugeben muessen, dass die armen Kreaturen in diesem riesigen, riesigen Becken einfach gigantisch eindrucksvoll aussehen.
Den weltweit groeszten Indoor Gold Souk, das Kino mit 22 Saelen, zig Foodcourts, den fertig gestellten Teil der 1.200 Geschaefte und, und, und… haben wir uns fuer’s naechste Mal aufgehoben.
Danach heiszt es: Warten bis 2010, wenn die doppelt so grosze Mall of Arabia endlich oeffnet.
Der Sommer ist endlich vorbei, die Tagestemperatur hat sich bei etwa 30 Grad eingependelt und ganz Dubai sitzt, steht, schlaeft, schwimmt, isst, trinkt und feiert im Freien. Daniel, unser Vermieter, der sich vor einigen Wochen ein kleines Boot gekauft hat, faehrt fast jedes Wochenende raus auf’s Meer, um 6 Uhr morgens wohlgemerkt. Nun hat er vor 2 Wochen extra fuer uns den Start auf 11 Uhr vormittags verlegt und versucht, uns den Bootstrip mit „wir fahren auch um die ganze Welt“ (The World, haha) noch schmackhafter zu machen. Wir uns also an einem Samstagmorgen um 10 aus dem Bett geschaelt, Salat zubereitet, Sandwiches geschmiert, Obst geschnitten und Getraenke eingepackt – und Abfahrt Richtung Off-Shore Hafen in Jumeirah. Boot ins Wasser, alle Mann rein und Abfahrt: Von hinten heran ans Burj Al Arab (da ist dem Architekten ein Coup gelungen: auf der Rückseite des Hotels prangt das weltweit groesste Kreuz), durch die Marina (wo wir alle vor unserem Tower aufgesprungen sind – „Juhu, da wohnen wir!“), um die Palme herum vorbei am riesigen, neuen Atlantis Hotel (Kelly: „FREE THE WHALESHARK, BITCHES!“) bis zu einer kleinen Insel, wo wir ein paar Stunden geplantscht und uns gesonnt haben.
Um die Welt herum sind wir nicht gefahren – Daniel musste ja unbedingt so lange full speed fahren, bis einer der beiden Motoren ausgefallen ist und wir fast nach Hause schwimmen mussten.
Aber, have a look at the map und fahre mit dem Finger unsere Bootstour nach: Koordinaten original vom Handy GPS
Ihr wisst sicher, dass Wasser eines der wertvollsten Ressourcen ist, die wir auf diesem Planeten haben. Hier in Dubai scheint dieses Wissen dem Grossteil der Bevoelkerung nicht gelaeufig zu sein: Mit ueber 500 Liter Wasser pro Tag pro Kopf gehoert Dubai weltweit zu den Staedten mit dem hoechsten Wasserverbrauch.*
Nun wollen jedoch die Araber nicht hinter den umweltbewussten, zukunftsorientierten Westlern zurueckstecken. Der Emirati, der sich wahren Luxus leisten kann, faehrt also keinen ordinaeren 12-Zylinder – nein, er faehrt einen 12-Zylinder ausgestattet mit effizienten und intelligenten Technologien fuer eine saubere Umwelt. Und: er laesst seine Limousine nicht in einer ordinaeren Waschanlage waschen, sondern faehrt zu Bio Wash – eine „clevere“ Geschaeftsidee fuer verantwortungs- und umweltbewusste Fahrer. Autowaschen ganz ohne Wasser!
Verantwortungsbewusst wie ich bin, habe auch ich meinen 4×4 neulich bei Bio Wash waschen lassen. Gut, zugegeben: Alle anderen Waschstraßen waren ueberfuellt. Aber spielt der wahre Grund fuer einen verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen natuerlichen Ressourcen wirklich eine Rolle? Wie dem auch sei. Erwartungsfreudig fahre ich meinen Wagen bei Bio Wash vor. Ich schaue mich um: Wasserschlaeuche – Fehlanzeige. Ok. Wie also wollen die wohl meinen Wagen von der dicken Dreck-, Sand- und Staubschicht befreien? Wie so vieles in dieser Stadt ist auch das „no problem, Sir“, wie mir ein kopfwackelnder Inder strahlend versichert. Er pfeift seine Kollegen herbei.
Da stehen sie nun also rund um meinen Wagen, jeder von ihnen bewaffnet mit einer – SPRUEHFLASCHE. Nein, Wasser war natuerlich nicht darin, sondern Glas- bzw. Lackreiniger! Damit spruehen sie also mein Auto gruendlich ein, um es anschliessend mit zig Lappen und Zewa Wisch-und-Weg Tuechern wieder trocken zu reiben. Am Ende noch einen guten Schuss Polish aus der Dose, und noch einmal darueber gewischt – fertig.
Um meine Lunge von den Schadstoffen aus der Dose zu befreien, habe ich in den darauf folgenden Tagen ungefaehr die gleiche Menge an Wasser getrunken, die eine normale Autowaschanlage wahrscheinlich fuer eine Autowaesche braucht.
So viel zum Thema „Help to make the world a better place.“ In meinem naechsten Beitrag berichte ich darueber, was die Emiratis derzeit unternehmen, um das Ueberleben vom Aussterben bedrohter Fischarten zu sichern – „Atlantis Hotel und der Walhai Sammy„.
* Zum Vergleich: In Deutschland lag der Stromverbrauch im Jahr 2000 bei rund 6000 Kilowattstunden, der Wasserverbrauch bei 125 Litern pro Kopf und Tag.
Nachdem ich vor fast genau einem Jahr von meinem neuen Nokia E51 Handy berichtete, werde ich heute selbiges ueber mein HTC Touch Pro machen. Dass ich mir im Jahrestakt ein neues Handy zulege, liegt nicht daran, dass ich immer up-to-date sein muss, aber dieses Land laesst anscheinend keine laengere Lebensdauer zu.
Was mich zu dem Handy bewegt hat waren folgende Aspekte:
Integriertes GPS
Integrierte Tastatur
Touchscreen
Das GPS wollte ich einfach haben, da man in Zukunft wohl nicht mehr drauf verzichten kann. Ausserdem ist es immer ganz nuetzlich, wenn man in der Wueste ist, aber man weiss wo man sich befindet. ;)
Die Tastatur ist super. Da spare ich mir das ganze Touchscreen oder T9 Gedoens beim Tippen von Nachrichten, Notes oder Appointments.
Touchscreen macht einfach Spass und ich habe keine laestigen Tasten mehr, die ich eh nicht haben will und/oder benoetige.
Das gute Stueck hat die optischen Vorzuege des iPhones (was schoen ist), eine recht flexibles Betriebssystem (was gut ist) aber ein Betriebssystem was ich nicht mag (was schlecht ist!). Nungut, das Wintendo laesst sich gut anpassen und mit hunderten Programmen erweitern. Leider bringt das gute Stueck nur 300MB internen Speicher mit, welches ich mit einer 1GB microSD Karte aufgewertet habe. Aber das reicht. Schliesslich will ich keine Filme damit gucken.
Ein absolut geniales Feature ist, dass ich per integrierter Kamera Visitenkarten abfotografieren kann und das Handy saemtliche Details erkennt, umwandelt und ich somit nur noch eine Visitenkarte von einer Person brauche und alle Details unkompliziert im Handy habe. Was bei dem Visitenkartenflow hier auch nicht unangebracht ist.
Keines dieser Features kann mir das Samsung Omnia oder das dreckige iPhone3G bieten.
Zum Ende hin nochmal ein Video ueber meinen neuen Weggefaehrten:
Allein beim Titel dieser Geschichte erwarte ich mir die hoechsten Klickzahlen die ich je hatte. Nach Osama sein Laden natuerlich. Fuer alle schon ganz aufgeregten Leser mit feuchten Haenden – es wird hier keine Nackidei Bilder zu sehen geben. . o O (Wobei das den Besucherzahlen auch nicht schaden koennte. )
Dubai kennt man ja als Stadt der Zucht und Ordnung. Offiziell keinen Alkohol (naja, doch, irgendwie), kein Glueckspiel und – um Allahs Willen – auch kein pr0n.
Dennoch befindet sich direkt vor dem Eingang des Nachbartowers seit Wochen ein Auto. Rot ist es. Und schoen ungewaschen. Ich darf ja jetzt mit Steinen schmeissen, nachdem ich meinen suessen Pajero nach 2 Monaten mal habe putzen lassen. Er hatte bereits nicht mehr seine Ausgangsfarbe Schwarz, sondern drosch eher in die Richtung Weiss und Grau. Ich haette es auch als Tarnfahrzeug in der Wueste nutzen koennen. Aber egal jetzt. Zurueck zum Nachbars-Tower-Auto.
Exakt, das dreckige. Was macht man gerne mit dreckigen Autos? GENAU. Malen! Malen macht Spass und erweckt bei uns Maennern ja den inneren, dreckigen Spieltrieb. Und wenn wir dabei auch noch anonym sind, wunderbar! Genau das hat sich auch der Kuenstler des folgenden Aktes gedacht und pinselte mit seinem, wohl sowieso schon dreckigen Finger, folgende Worte auf das Auto:
I WISH MY GIRLFRIEND WAS THIS DIRTY !!!
Vielen von Euch moegen jetzt im stillen Kaemmerlein denken:“ZU RECHT!“.
Und der jenige welcher, der das ganze mit „ME TOO!“ verschoenerte, hat sich dann auch getraut es „auszusprechen“.
Wie ihr sehen koennt, wird auf dem guten Stueck gerne herumgemalt. Mal schauen was mir noch kreatives einfaellt. *grubel*
Wer erinnert sich nicht an diesen grandiosen Satz unseres Bobbeles, Boris Becker? Ja, damals bewarb er diesen ekligen ISP, um dessen Internetzugang zu nutzen und Deutschland zu vernetzen.
Mittlerweile bekommt man das Internet ja „hinterhergeworfen“. Fuer eine ADSL Leitung mit 16Mbit zahlt man samt Telefonflatrate und sonstigen Spaessen so ca. 50 EUR pro Monat. Pro Monat! Ganz schoen teuer, mag da der gemeine Poebel denken.
Der komme aber erstmal nach Dubai und bezahle Internet in der Dubai Media City. Dort bezahlt er fuer die Haelfte an Geschwindigkeit schlappe 14.000 EUR! VIERZEHNTAUSEND EURO!
Wer mir das nicht glaubt, schaue sich bitte einmal folgende Preisstaffelung des hiesigen Mitmonopolisten DU an.
Die einzelnen Preise kann man sich uebrigens hier umrechnen.
Das Dritte-Welt-Land hier ist eine Zumutung und Schweinerei. Rechtfertigen kann man die Preise mit … ja, mit was eigentlich?