Am Wochenende ging es mal auf grosse Wuestentour. Dieses mal nicht per Quad, sondern mit dem Jeep. Ein spannendes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass man nicht selber faehrt, sondern von seinem Fahrer abhaengig ist. Aber der Gute Alaa hat sich grosse Muehe gegeben uns zu erschrecken. Um mal einen kleinen, aber feinen Einblick zugewaehren, gibt es folgendes Video. Das ganze sieht soweit relativ unspannend aus, da man leider nicht die UPs and DOWNs mitverfolgen kann mit der Kamera.
Anschliessend ging es dann ins Camp, wo Falken, Quad-Fahren, BBQ, Shisha, Calligraphy, etc. auf uns warteten.
Falke & Alex
Ich hab mich dann auch gleich mal in einen Dishdash samt Keffiyeh geworfen. Bilder gibt es zwar, aber Sheikh Alex wird euch das nochmal irgendwann anders praesentieren. Zum Schluss kam noch eine nette Bauchtaenzerin, die natuerlich mich als erstes von den 40 Personen auf die “Buehe” holte. Gibt es leider keine Bilder von. Ohhhhhhhhhh. :)
Ich weiss, ich habe seit gefuehlten hundert Jahren nichts mehr geschrieben, aber ich hatte und habe wirklich etliches um die Ohren. Warum, wieso und weshalb - dazu zu gegebener Zeit mehr. Ein kurzer Enblick ohne viel Text-Trara. Es ging in den Oman - genauer gesagt Musandam - um auf einer froehlichen Spritztour ein wenig zu schnorcheln, zu grillen und Kaltgetraenke zu verzehren. Das ganze liegt nun aber auch schon Monate zurueck; mittlerweile waere so eine Tour auf Grund der Hitze nicht mehr wirklich schoen.
Hier bin ich beim Springen vom Boot. Koennte glatt Werbung fuer Cliffhanger machen, oder?
Desweiteren habe ich zum Ersten Mal in meinem Leben Delphine in freier Natur gesehen. HAMMER!
Und nochmal der dicke Alex (komisch, ich hatte doch sonst nich so’ne Wampe :D)
Die Bildergallerie werde ich heute Abend mal in HQ auf meinen flickR Account laden.
Sodele, das wars fuern Anfang. Der Rest kommt heute Abend. Muss mich ja auch erstmal wieder ans bloggen gewoehnen. ;)
Gestern wurden wir spontan von El Cheffe zum Quadfahren in die Wueste eingeladen. Konnte ich mir schon toll vorstellen, doch das Endresultat war unglaublich. Also gegen Mittag ab Richtung Hatta und dann nach etlichen Diskussionen endlich aufs Quad gestiegen und los. Zuerst war ich ein wenig gehaemmt. Quadfahren kannte ich aus Deutschland. Aber nur auf der Strasse - und nicht im Nirgendwo.
Die Handschuhe sind aus Gruenden der Haesslichkeit zensiert. :)
Den Tipp von Chef - nicht gerade auf eine Duene zuzufahren - habe ich nicht so ganz beherzigt. Nachdem ich dann mit ca. 60 KM/H auf eine Duene rauf bin, habe ich gemerkt, dass sie eine ungefaehres Gefaelle von 90° beinhaltete. Sprich, ein 300 Kilogramm schwerer Koloss riss mich in die Luft, lies mich dort fuer einige Meter und trachtete nach meinem Leben. Ploetzlich riss es mich nach unten und ich hatte einen *leicht* schmerzhaften Aufprall. Aber egal, ging weiter. Insgesamt eine Stunde hat der Spass gedauert und etliche Steckenbleibaktionen gefordert.
So sah das dann etwa aus:
Hier sehen wir dann nochmal die mutige Meute, die keine Gefahren gescheut und sich dem Tode entgegengestellt hat.
Die ganze Woche regnet es schon und die Strassen dementsprechend ueberflutet. Gestern war dann auch noch George W. Bush hier. Kurzfristig wurde ein Nationalfeiertag von der Regierung ausgerufen, sodass auch nicht gearbeitet werden musste. Denn alle Strassen waren gesperrt und ein Kommen zum Arbeitsplatz beinahe unmoeglich. Ueber Nacht regnete es dann heute wie aus einem Guss und da Kanalisationen hier vollkommen ueberbewertet werden, sehen die Strassen auch so aus. Aus Spass an der Freude habe ich fuer euch hier ein kleines Video, was einmal verdeutlicht wie sowas aussehen kann.
Regen in Dubai:
Da werden wir Maenner doch wieder zu Kindern und erfreuen uns an den unsinnigsten Dingen. :)
Da bin ich wieder. Im guten alten Dubai. Zwei schoene Wochen, viele Feiertage mit Freunden und Familie durfte ich geniessen. Aber die Kaelte, die verdammte Kaelte, die vermisse ich nicht. Nach einem ueberaus langen Heimflug bin ich dann auch irgendwann hier gelandet und habe mich nur noch dem Schlafen gewidmet.
Gestern dann gleich ins T-Shirt geschmissen und ab zum Mohammed bin Rashid Internation Football Championship, wo sich Inter Mailand, Internacional aus Brasilien, Ajax Amsterdam und der deutsche Vertreter VFB Stuttgart die Stollen umme Ohren hauen. Langweilig war das erste Spiel. Stuttgart verlor zu Recht 1:0 gegen den Brasilienmeister.
Ich konnte mich dann doch mit zwei alten Kollegen ablichten lassen. Drei Nationalspieler unter sich eben. . o O ( gut, der eine waere vllt. gerne einer geworden, ich gebs ja zu. Armer Yildiray :D )
Thomas Hitzlsperger, Alexander Hagenah, Yildiray Bastürk (v.l.n.r)
Zwischen den beiden Spielen war Zeit fuer ein Chicken-Sandwich samt Waesserchen. Dazu gabs als Beilage ein viertelstuendiges Feuerwerk. Grandios! Ehrlich!
Im zweiten Spiel aber wurde dann Klasse Fussball geboten. Die Mailaender schlugen Ajax 5:3 im Elfmeterschiessen, nachdem es zur regulaeren Spielzeit 1:1 endete. Das waren schon Klassenunterschiede zu erkennen.
Morgen geht es dann wahrscheinlich zum Finale. Ich hoffe der deutsche Meister schlaegt sich dort besser. Zur Not duerfen sie mich auch einwechseln - wenn es eng werden sollte.
Wer das Beduerfnis hat, dass Bild von mir und den anderen beiden Nasen in Gross zu sehen, frage einfach nach oder schaue demnaechst beim Sport-Bild Dealer seines Vertrauens in der Rubrik “Fan der Woche” nach. ;)
So lange dauert es noch. 24 Stunden. Um 10.40 Uhr GMT+4 sitze ich im Flieger gen Heimat. Mit einem kleinen Stopover in Frankfurt, um anschliessend um 16.40 Uhr MEZ in Hamburg zu landen.
Ich freue mich. Nicht auf die Kaelte, um Gottes Willen. Auf Familie, Freunde, Bekannte. Weihnachtsmarkt (ohne T-Shirt ;), Schweinefleisch und Regen. Auch das habe ich alles vermisst.
Bis zum 04. Januar werde ich in Deutschland ausharren und versuchen, mir wieder Lebensqualitaet einzuhauchen.
Und da das FBI mir immernoch nicht meine fuenfundzwanzig Millionen USD beschafft hat, zelebriere ich den Tag auch mit Osama. Der weiss wie man feiert und Bombenstimmung verbreitet!
Vielen Dank an alle bisherigen Gratulanten, welche mir per E-Mail, ICQ oder sonstwie mitgeteilt haben, dass sie sich fuer mich freuen. Auch einen herzlichen Dank an alle die noch kommen moegen, sowie derer, die die Zeitumstellung nicht bedacht haben und mich um 3.00 Uhr nachts aus dem Bett geklingelt haben. :D
Der erste Gratulant war uebrigens mein Chef mit folgenden Worten:
Cheffe: 18.11.2007 00:01:02:
naja vor der arbeit drücken kannst dich mit dem jetzigen alter auch net mehr ;)
Gefunden und aufgenommen in Dubai. Genauer gesagt in Bur Dubai - dem “alten” Dubai. Das FBI spricht $ 25.000.000 USD fuer den spitzbaertigen Miesepeter aus Saudi-Arabien aus. Ich habe mich auch an die Scheibe getraut und ihn da in seinem Gewand inkl. AK-47 umherhuepfen sehen. Hausnummer 36.
Ganz schoen clever von dem alten Kauz, sich als verkappter IT-Spezialist hinzustellen und unter einem Vorwand Hewlett-Packard Equipment zu verschieben.
Damit das FBI diesen Beitrag auch wirklich mitbekommt: Terror, Al Quaida, Allah, Bomb, Jihad
Wir feiern hier freilich keinen Karneval. Helau! Ich brauche mich auch eh nicht verkleiden. Meine Maske trage ich immer.
Aber aus gegebenem Anlass kann ich es mir nicht entgehen lassen einen kleinen Vergleich aufzustellen. Mein Freund Felix hat mir ein nettes Bild zukommen lassen, wie es derzeit in meinem Heimatort Stade ausschaut. Dunkel, schneebedeckt, depressiv-machend; wie es im beschaulichen Stade halt so ist. :/
11. November 2007 - Stade
Da habe ich mich erbarmt ein kleines Bildchen von vor fuenf Minuten zu knipsen. Warm, 31°C, strahlende Sonne und alle gut drauf. :)
Nachdem ich vor einigen Tagen an einer Tankstelle war und mich mit Kinder Bueno, Pepsi und einem Sandwich fuer den harten Abend ausgeruestet habe, wollte ich - als ehrlicher Buerger - natuerlich auch bezahlen. Ab zur Kasse. Auf Grund meiner ungewoehnlichen Bestellung hat die nette phillipinische Verkaeuferin Monaliza sicherlich gedacht ich sei der Schmiergeld-Abholer. Auf die letzten 50 Filz (umgerechnet ca. 10 Cent) konnte sie nicht herausgeben. Offizielle Aussage. Ja, ist klar! Sie wollte sicherlich nur nicht und schob mir mit einem netten Laecheln diese kleine Packung Kaugummis ueber die Theke in meine Hand. Uns beiden war klar, dass ich diese habe annehmen muessen. Geld einkassieren und mindere Produkte dafuer herausgeben.
Ich dachte mir einfach meinen Teil und verschwand im Dickicht der Nacht. So kann man den Burj Dubai natuerlich auch finanzieren. Schweine!
Glaubt mir, ich werde dranbleiben und recherchieren.