Archiv für September 2007

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Omelett-Chef

20. September 2007

Fand man sich Mitte der Woche wieder fuer ein Meeting im angenehmen Ritz Carlton Hotel zum Fruehstuecken .oO( offiziell war es ein Meeting ) ein, konnte man erneut spannende Dinge beobachten. Der gute Jab aka. Pussy wollte nur einen small spoon fuer sein boiled egg – bekam es dann samt Frage ob er ggf. einen groesseren moechte auf dem Silbertablett serviert. Nein, nicht als Redewendung interpretieren bitte. Desweiteren war der beste und zugleich lustigste Omelette-Chef anwesend. Alleinig als Stilikone des modernen Brunchs’ muss er hier genannt werden. Name? Weiss ich nicht. Aber er freut sich sicher ueber den Fame.
Omelette-Chef

Puenktlich zum Wochenendanfang bekam ich aus dem kalten Stade folgende Zoten per ICQ gesandt, die mich wieder an Ramadan erinnert und mich schmunzeln haben lassen. Man sollte dem folgen.

    -lrs-: HAHAHAH, da bekommt saufen bis die sonne aufgeht mal ne ganz neue bedeutung!
    -lrs-: "heute saufen wir, als würde es kein morgen geben"
    © k0rda

Wenn Allah ihn nicht zu sich geholt hat, schmeisst er noch immer mit Zoten um sich!

Inshaallah, انشاء الله

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Auf Dubai nachts um halb zwei

17. September 2007

findet man an offenen WLAN’s allerlei.

Jaja, ihr habt euch schon beim Titel daran erfreut, dass ich wieder ueber halb-angezogene Damen berichte die mich in ihrem Yakuzi vernaschen. IS NICH!

Frei nach Hans Albers konnte ich heute nach Feierabend – also jetzt – beobachten was es hier doch an unsicheren aber dennoch kreativen Funknetzwerken gibt. Da laesst man waehrend der Autofahrt seinen Laptop an, startet den Scanner seiner Wahl und erhascht auf einer siebenminuetigen Autofahrt ganze 62(!) verschiedene Signaltoene. Alle wollten mir damit signalisieren „dring in mich ein, ich brauch’s ganz arg“. Von diesen 62(!++) Netzen waren sage und schreibe 15(!++) unverschluesselt. Aber Humor haben sie – die Araber. Da nennt sich ein Access-Point auch mal „Chili Garlic Sauce„, „Malek“ oder auch einfach nur „yournetworkname„. Fuer jeden also was dabei.

Das bedeutet fuer mich nun, dass ich mir wohl schnellstmoeglich einen GPS-Empfaenger zulegen muss, eine digitalisierte Dubai-Karte finde und dann mal schoen hier alles kartographiere. Ist ja nicht so als gaebe es hier nichts fuer Techniker. An die nicht-technik-affine Leserschaft – es tut mir leid. Das musste sein.

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The holy month

13. September 2007

hat heute begonnen – Ramadan. Kann ja jeder machen wie er moechte. Ich habe mich natuerlich daran gehalten und heute weder gegessen noch getrunken seitdem ich aufgestanden bin. Um 18.25 Uhr Ortszeit darf ich endlich Nahrung zu mir nehmen und wieder trinken. Also in wenigen Minuten. Ich sehe die Sonne schon untergehen. Klasse!

Was fuer ein Schmarrn – das letztens erworbene Schwein war heute zum Mittag besonders lecker. Gut, es war Huehnchen. Aber gut. Schweinefleisch habe ich dennoch endlich wieder gegessen. Nicht guenstig aber was kann man gegen Speck oder leckere Cabanossi schon machen? Besonders hat mich im Markt das Schild „Pork Shop – entry for non-muslims only“ gewundert – denn: es befanden sich einige Araber darin. Naja.

Das Wochenende geht los – die Feierfreie Zeit beginnt. Kein oeffentliches essen, trinken, Kaugummikauen, etc. Aber man haelt sich natuerlich an die Sitten und Braeuche. Die Zelte fuers Iftar (dem Fastenbrechen) sind ueberall aufgebaut, zu denen die Fastenden nach Sonnenuntergang pilgern und lecker Schischa rauchen bzw. dinieren. Werde ich mir auch heute oder morgen mal anschauen.

Ramadan Mubarak!

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Aus den Klauen befreit

2. September 2007

Ich habe es geschafft und mich aus der Gefangenschaft befreit. Hier habe ich ja bereits von meiner Geheimdienstaktivitaet berichtet. Leider haben Sie mich doch erwischt. Passiert. Todesmutig konnte ich mich aber aus dem Zellentrakt ueber einen Geheimgang und einem extrem ausgekluegelten Plan ála Prison Break befreien.

Jetzt bin ich wieder hier und muss natuerlich auch einiges nachholen, immerhin kann ich meine Hundertschaft an Lesern ja nicht im Dunklen stehen lassen. Zwischendurch hatte ich meinen ersten Besuch aus Deutschland vom guten Timo, der nach einem mehrtaegigen Stop-Over weiter nach Down Under geflogen ist um dort ein Auslandssemester zu absolvieren. Ich habe mittlerweile eine ATM-Card (sprich ich kann endlich Geld abheben) – und das erste Gehalt wurde fuer ein Wochenende voller „professioneller“ Frauen im Jakuzi verprasst. Man(n) goennt sich ja sonst nichts.

Ich habe das libanesische Essen lieben gelernt und werde wohl zum Dubai-Experten auserkoren, da ich langsam aber sicher das Urdu-Englisch meiner pakistanischen/indischen Freunde beherrsche. Ich kann Ranjid und Grisha langsam verstehen sowie mit ihnen mehr oder minder kommunizieren. Da redet man auch gleich mal ueber die Familie, das Wetter oder sonstige Sachen. So kommt man dann auch schlussendlich an die Handy-Nummer des beruehmt-beruechtigten Alkomans – frei Haus Lieferung von Alkohol (ja, ich weiss was du denkst Muddi ;).

Mein Handy hat mittlerweile seinen Geist aufgegeben – danke Luftfeuchtigkeit, danke! Nun bin ich stolzer Besitzer eines Nokia E65 – ich glaube das kann sogar Kaffee kochen. Zumindestens redet es mit mir. .oO( wenigstens einer )

Da mein liebes Firmen-Notebook auch seinen Geist halbwegs in Jenseits befoerdert hat, darf ich mich gerade daran machen es neu aufzuspielen. Ich habe ja auch sonst nichts zu tun und zu viel Zeit.

Ach – gepokert habe ich am Wochenende auch noch. Diesmal nicht mit Kinder-Monopoly Geld – nein mit Knoepfen aus Al Satwa. JAHA! KNOEPFEN! So weit ist es gekommen! Und es lag natuerlich defintiv an den Knoepfen das mein Spiel ueberaus schlecht war und ich gandenlos verlor. Schwund ist ja ueberall.

Bis die Tage – ich werde auch wieder regelmaessiger schreiben – I promise!