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Ramadan Report – Tag III

3. September 2008

Heute beginnt der dritte Tag des Fastens. Wahrlich kein einfaches Unterfangen. Doch bisher konnte ich jeglichen Genuessen wiederstehen und habe mich ferngehalten von Essen, Trinken, Nikotin und Alkohol. Das schlimme ist nicht der morgentliche Kaffee der fehlt. Auch nicht die Fruehstueckszigarette. Das geht alles noch. Doch Temperaturen um die 40 Grad Celsius tagsueber – ja, die herrschen hier immernoch vor – machen es einem nicht einfach, nicht zu trinken. Der Wassermangel sticht dabei schon hervor. So verwundert es nicht, dass ich dauermuede bin, mich ausgelaugt fuehle und – wie meine Mitmenschen mir versichern – ich dauerhaft schlecht gelaunt bin!

Da ich morgens um vier vor Sonnenaufgang mit Nichten die Musze habe um aufzustehen und irgendetwas in mich reinzuschaufeln bleibt mir nur das abendliche Fastenbrechen. Was dann auch nicht unbedingt gesund ausschaut – gestern 600g Steak mit French Fries. ABER mit dem hier nicht erhaeltlichen und von uns Deutschen vergoetterten – HELA CURRY KETCHUP! Mjammi :)

Mal schauen wie lange ich noch durchhalte, denn langsam kommt man schon hart an die Schmerzgrenze. Heute Abend geht es zu einem richtigen Iftar-Buffet in Libanese Village. Ich werde Bilder machen.

Gesund ist das ganze auf jeden Fall nicht. Sind ja nur noch 26 ½ Tage. Kinderspiel.

6 Kommentare

  1. Ich würde nicht sagen „schlecht gelaunt“. Es ist eher „nicht wirklich anwesend“ mit „hungrigem Blick“, „leicht reizbar“ und ein klein wenig ungeduldig – vor allem, wenn’s um’s Essen geht :)


  2. schlecht gelaunt … selten anders erlebt ^^
    nene, nur spaß. eigentlich wollt ich garnichts schreiben, aber es wurde ja schon bemängelt.

    tagsüber nicht essen und trinken würde ich nie freiwillig machen…. so viel dazu ^^


  3. Sei froh, ich hab mal eine Woche richtig gefastet: Keine feste Nahrung, nur Obst und Gemüsesäfte (bääh!).
    Ist aber definitiv gesünder, und sinniger als diese nächtlichen Fressorgien.

    Aber Respekt. Das mit dem nichts Trinken würde ich wohl nicht aushalten, denke ich.


  4. @ pygospa:
    Eine Woche „richtig“ gefastet ?? (mit Obst und Gemüsesaft?) ist doch ein Witz…
    Du meinst eher eine spezielle Diätkur.
    - –
    Das Fasten ist sehr gesund! Vorausgesetzt, man tut es „richtig“. Beim Fastenbrechen soll man keine Fressorgie starten. Der Magen soll zu einem Drittel mit Essen, zu einem Drittel mit Wasser befüllt werden und das letzte Drittel soll leer bleiben.

    Ausserdem, Menschen können mehrere Tage ohne Wasser überleben… Auch in der Sahara.

    Alles was schwer zu sein scheint, ist nicht immer schlecht. Eher umgekehrt ist der Fall.
    Der Mensch ist eher faul geworden.

    Meine Freunde freuen sich immer, wenn sie endlich fasten können. Ihnen gehts dann besonders gut (körperlich und seelich).

    Ein Muslim freut sich auf den Monat Ramadan.

    In diesem Sinne,

    Ramadan Mubarak =)


  5. 40 Tage lang vor Ostern kein Fleisch und nur aeusserst wenig essen – das nenn ich Fasten – udn nicht Tagsueber nix haben udn Abends dnan Fressorgien….
    Schlechtgelaunt bin ich auch ohne Fasten :p
    Und wo bleiben die Bilder vom libanesischen Iftarbuffet???


  6. Ach wie gut das das Hela Werk nur etwa 1km von mir entfernt ist *gg*



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